Einleitung
Iqoniko ist ein erfahrener Kapitalmarktexperte und begleitet Unternehmer auf ihrem Weg an die Börse – von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Handelsstart. Das Besondere: Iqoniko betreut Kunden aus ganz unterschiedlichen Branchen – von der Kommunikations-Industrie, Med-Tech und Fintech, über IT bis hin zu moderner Fischzucht. Wie kommt es zu dieser Vielfalt? Mathias Puchta, geschäftsführender Gesellschafter von Hidden Champions Equity Research spricht heute mit Dave Persico, Managing Partner bei Iqoniko, über den Ablauf eines Börsengangs, für wen er geeignet ist, wer der typische Kunde ist, wie lange der Prozess dauert und welche Kosten zu erwarten sind.
Mathias Puchta: Herr Persico, willkommen bei Hidden-Champions. Legen wir gleich los. In Ihrer Kundenliste finden sich Unternehmen aus der Kommunikations-Industrie, Med-Tech, Fintech, IT – und sogar aus der modernen Fischzucht. Wie kommt es zu dieser Vielfalt?
Dave Persico: Das liegt daran, dass wir uns nicht auf eine einzelne Branche beschränken, sondern auf die Qualität und das Wachstumspotenzial unserer Kunden achten. Ob Hightech oder nachhaltige Lebensmittelproduktion – ein Börsengang folgt überall denselben Grundprinzipien: eine überzeugende Equity Story, solide Unternehmenszahlen und ein klarer Plan für die Zukunft. Diese Kriterien erfüllen unsere Kunden – egal, ob sie Software entwickeln oder Fischzuchtanlagen betreiben.
Mathias Puchta: Wie läuft ein solcher Börsengang typischerweise ab?
Dave Persico: Wir starten immer mit einer Machbarkeitsanalyse, um zu prüfen, ob das Unternehmen börsenreif ist. Dann entwickeln wir mit dem Emittenten eine klare Strategie: Auswahl des Börsenplatzes, rechtliche und regulatorische Vorbereitung, sowie die Ausarbeitung der Equity Story. Es folgen die Due Diligence, die Erstellung des Börsenprospekts und die Investor-Ansprache, häufig über eine Capital Roadshow. Zum Schluss begleiten wir den Listing-Tag und kümmern uns auch danach um Investor Relations – denn der Börsengang ist der Start, nicht das Ende der Reise.
Mathias Puchta: Nehmen wir an, ich bin eine IT-Firma mit Sitz in München, auf der Suche nach Kapital für die Expansion oder Produktlancierung und melde mich bei Ihnen. Was geschieht dann?
Dave Persico: Dann schauen wir uns gemeinsam Ihren Business Case an, prüfen, ob Sie kapitalmarktfähig sind und ob die aktuelle Unternehmensstruktur überhaupt geeignet ist – also eine Art Due Diligence. Falls nicht, helfen und begleiten wir die Gesellschaft dabei, sich entsprechend aufzustellen, um im nächsten Schritt das Listing in Angriff nehmen zu können. Wir begleiten die Unternehmung während des gesamten Prozesses bis zur Erstnotierung.
Mathias Puchta: Für wen ist der Börsengang geeignet?
Dave Persico: Für Unternehmen, die profitabel oder klar wachstumsorientiert sind, ein nachvollziehbares Geschäftsmodell haben und auf dem Markt bereits eine gewisse Reife erreicht haben. Wir arbeiten sowohl mit mittelständischen Marktführern als auch mit schnell wachsenden Innovatoren. Entscheidend ist, dass ein Börsengang als Wachstumsschub verstanden wird – nicht als Rettungsanker.
Mathias Puchta: Wer ist Ihr typischer Kunde?
Dave Persico: Viele unserer Kunden sind sogenannte Hidden Champions – also führend in ihrer Nische, aber nicht unbedingt bekannt. Diese Unternehmen nutzen die Börse, um frisches Kapital für Expansion, Forschung & Entwicklung oder Akquisitionen zu erhalten – und gleichzeitig ihre Sichtbarkeit zu steigern.
Mathias Puchta: Wie lange dauert ein solcher Prozess?
Dave Persico: In der Regel sechs bis neun Monate – abhängig von Unternehmensgröße, internen Vorbereitungen und den Anforderungen des gewählten Börsenplatzes. Manche Prozesse lassen sich beschleunigen, aber Sorgfalt geht immer vor Tempo.
Mathias Puchta: So ein Listing oder Börsengang kostet bestimmt einiges. Welche Kosten kommen konkret auf die Unternehmung zu? Mittleren sechsstelligen Betrag?
Dave Persico: Ja, das Denken ganz viele. Aber lassen Sie mir sagen, dass es deutlich günstiger geht – zumindest mit uns. Die Kosten hängen stark von der Komplexität und den Marktanforderungen ab. Faktoren sind unter anderem der gewählte Börsenplatz, der Umfang der Prospekterstellung, Rechts- und Prüfungsaufwand sowie Marketingaktivitäten.
Für ein Listing, sprich eine Einbeziehung in den sogenannten Freiverkehr, liegen die Kosten in der Regel zwischen 35.000 und 45.000 Euro.
Hinzu kommen externe Kosten wie die Verbriefung der Aktien, was eine typische Bankdienstleistung ist und die entsprechende Börsenfee – zusammen in der Größenordnung von 15.000 bis 18.000 Euro.
Sprich: Bei uns gibt es ein Listing in wenigen Wochen schon für 50.000 bis 60.000 Euro – ohne Prospekt. Wir legen die Kostenstruktur von Beginn an offen und stellen sicher, dass der Mehrwert des Börsengangs die Investition deutlich übersteigt.
Einen Prospekt bzw. Wertschriftenprospekt bieten wir bereits ab 30.000 Euro an.
Hidden Champions: Ich glaube, dass spätestens jetzt ganz viele Unternehmer über einen Börsengang für die eigene Kapitalbeschaffung nachdenken werden. Vor allem, weil es keine Millionenbeträge bedarf die eigene Gesellschaft aufs Börsenparkett zu bringen. Wir sind auch bereits am Ende angelangt. Vielen Dank Herr Persico für die spannenden Einblicke in Ihre Arbeit. Wir sind gespannt, welches Unternehmen Sie als Nächstes erfolgreich an die Börse begleiten werden.





