Interview mit Alexander Fridhi – CEO & Chairman der DDG AG

Interview mit Alexander Fridhi – CEO & Chairman der DDG AG

Unser exklusives Interview mit Herrn Alexander Fridhi – CEO & Chairman der DDG AG:

Iqoniko: Sehr geehrter Herr Fridhi, was ist Ihr persönlicher Background und wie kamen Sie auf die Geschäftsidee der heutigen DDG?

Herr Fridhi: Lange Jahre war ich erst als Freiberufler in der Software-Entwicklung bei verschiedenen mittelständischen Unternehmen tätig, bevor ich in Kaiserslautern das erste Unternehmen gegründet habe. Kaiserslautern ist dabei auch Gründungsstandort des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz. Es liegt also schon seit langer Zeit ein Schwerpunkt in der Erforschung und Entwicklung von Lösungen im Bereich der künstlichen Intelligenz in der Region, den wir aufgegriffen und in ein perfektes Modell für den Mittelstand weiterentwickelt haben.

Iqoniko: Was unterscheidet DDG vom Angebot herkömmlicher Inkubator-Gesellschaften?

Herr Fridhi: Wir sind kein Inkubator, sondern beraten und entwickeln Lösungen für den deutschen Mittelstand im Bereich der künstlichen Intelligenz. Nur die besten Themen, die uns im Beratungsgeschäft begegnen, versuchen wir auch noch bis zu einem Startup weiterzuentwickeln und als Portfolio-Unternehmen auszugründen. So haben wir die Umsätze aus der Beratung, der Entwicklung, aber auch langfristig das Wachstum aus der Beteiligung und dem späteren Erlös durch den Verkauf (Exit).

Iqoniko: Wie schätzen Sie die weiteren Entwicklungen im Bereich der KI ein?

Herr Fridhi: KI ist seit geraumer Zeit in der Breite angekommen und wird auch bleiben. Spätestens seit ChatGPT weiß jeder um die Bedeutung und Mächtigkeit, die in dieser Technologie liegt. In den kommenden Jahren wird KI eine ständig wachsende Rolle in Unternehmen spielen, um Prozesse zu automatisieren, datengesteuerte Entscheidungen zu treffen, den Kundenservice zu verbessern, personalisierte Marketingstrategien umzusetzen und vieles mehr. Gerade aber der Mittelstand und im speziellen familiengeführte Unternehmen ziehen wie so häufig nach, und hier liegt die Chance, sich in den nächsten Jahren als „Der Partner im Bereich KI für den Mittelstand“ zu etablieren.

Iqoniko: Sie werben mit dem Slogan „DDG – Der KI-Partner des Mittelstands“. Wer ist der typische Kunde der DDG, welchen Umsatz erzielen Sie aktuell, und wie sind die Prognosen für die kommenden Jahre?

Herr Fridhi: Der typische DDG-Kunde ist ein mittelständisches Familienunternehmen und erzielt einen Umsatz zwischen 50 und 250 Mio. EUR. Die Nähe zum Kunden und kurze Entscheidungswege tragen dazu bei, dass aus unternehmerischen Herausforderungen immer wieder neue, überzeugende Produkte und Dienstleistungen entstehen. In Deutschland gibt es 3,1 Mio. mittelständische Unternehmen – also mehr als genug zukünftige Kunden und Partner. Mit ihren innovativen Produkten und Problemlösungen sind sie Weltmarktführer und ein wesentliches Glied der Wertschöpfungskette. Die DDG hat bereits ein großes Repertoire an erfolgreichen Projekten im Mittelstand aufgebaut und wird durch das geplante Investment schnell von den aktuell geplanten 800 TEUR Erlösen in 2024 auf 12 bis 15 Mio. im nächsten Jahr klettern. Unser Ziel liegt dabei bei über 3 Mio. EUR Umsatz aus dem Beratungsgeschäft bis 2028.

Iqoniko: Aktuell findet die Beratung auf dem deutschen Markt statt. Parallel dazu sollen Investoren Wachstumskapital in Höhe von 15 Mio. EUR beisteuern. Wie möchten Sie die eingeworbenen Mittel verwenden und welche Impulse sind hierdurch zu erwarten?

Herr Fridhi: Wir werden die Mittel zum großen Teil in den Auf- und Ausbau unseres Teams investieren und den Bereich Marketing & Sales verstärken. Dies wird sich unmittelbar bei den Umsatzerlösen bemerkbar machen und uns Zug um Zug unserem Ziel, marktführend in unserem Segment zu werden, näherbringen. Außerdem werden wir unter der Vielzahl der neuen Projekte die besten Themen als neue Startup-Beteiligung aufbauen, was uns langfristig Rückflüsse aus Exits sowie Sprünge bei der Bewertung der DDG bringt.

Iqoniko: Auf welcher Bewertungsbasis findet die aktuelle Eigenkapitalplatzierung statt und welchen Unternehmenswert rechnen Sie bei Börsennotierung?

Herr Fridhi: Die aktuelle Bewertung der DDG liegt bei 135 Mio. EUR, inkl. des bestehenden Portfolios an Beteiligungen. Sie ergibt sich aus der letzten Finanzierungsrunde. Bis zum angedachten IPO Ende 2025 ist unser Ziel, die Bewertung mindestens zu verdoppeln. Das schaffen wir einerseits durch die Steigerung der Umsätze, als auch durch die bereits in Gründung befindlichen neuen Portfolio-Unternehmen.

Iqoniko: Basierend auf den ehrgeizigen Zielen wird über einen Börsengang nachgedacht. Was erhoffen Sie sich von einer Börsennotierung?

Herr Fridhi: Neben der Option, sich über den Kapitalmarkt für die weitere Expansion zu finanzieren, spielt auch die Exit-Möglichkeit der aktuellen Aktionäre eine Rolle. Mit den über den Kapitalmarkt beschafften Mitteln können Investitionen in eine Vielzahl von Corporate Ventures getätigt werden. Nicht zuletzt bringt ein Börsengang mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, was in der Regel positiv für das Image der DDG AG und ihrer Corporate Ventures ist und häufig auch weitere Möglichkeiten, beispielsweise im Recruiting, eröffnet.

Iqoniko: Nennen Sie uns abschließend drei gute Gründe, warum ein Investor in die Aktien der DDG AG investieren sollte.

Herr Fridhi:

  1. Team: DDG ist ein erprobtes und erfolgreiches Team aus Experten im Bereich KI und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Seit Gründung gab es bereits zwei Exits aus dem Portfolio und weitere vier Unternehmen befinden sich in Gründung. Der Unternehmenswert der DDG AG hat sich seit der Gründung auf 135 Mio. EUR entwickelt.
  2. Thema: DDG unterstützt Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand bei der Realisierung von KI und liegt somit voll im Trend der aktuellen Anforderungen. DDG hilft Unternehmen, das volle Potenzial der künstlichen Intelligenz auszuschöpfen und Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Die Expertise liegt in der strategischen Beratung, der Entwicklung von daten- und KI-basierten Lösungen sowie in der Schaffung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle.
  3. Timing & Wachstumspotenzial: KI hat Einzug in die Gesellschaft gehalten und Unternehmen erkennen das Potenzial, bestehende Herausforderungen durch künstliche Intelligenz zu lösen. Ein Investment in DDG bietet Anlegern großes Wachstumspotenzial. Bei DDG erhalten Investoren die Möglichkeit, in erfolgversprechende und geprüfte KI-Innovationen zu investieren. Kapitalgeber profitieren direkt vom finanziellen Erfolg der DDG AG und vom Ausbau des Shareholder Value.

Wir bedanken uns für das außerordentlich informative Gespräch.

 

Bildquelle: KaterynaKordubailo.adobe.stock.com

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