Interview mit dem naoo Gründer Thomas Wolfensberger

Interview mit Thomas Wolfensberger

Iqoniko: Sehr geehrter Herr Wolfensberger, bitte stellen Sie uns kurz das Geschäftsmodell der naoo AG vor.

Herr Wolfensberger: naoo ist eine neue Social-Media-Plattform mit einem einzigartigen Konzept. Die naoo-Plattform ist für die NutzerInnen belohnend und bietet ein herausragendes Spektrum an Interaktionsmöglichkeiten und Gamification. Bei naoo erhalten die User unabhängig von ihrer Reichweite sogenannte naoo-Punkte für ihre Beiträge, Bilder, Profildaten, die Teilnahme an Umfragen und andere Interaktionen. Diese Punkte können je nach Verfügbarkeit in Gutscheine oder auch Bargeld eingetauscht werden. Mit diesem einzigartigen Belohnungssystem schaffen wir es, unsere User für ihre Kreativität, die Arbeit, die sie in ihre Posts stecken und ihre Daten, zu belohnen. Die Monetarisierung erfolgt einerseits durch den Verkauf von Werbeplätzen, andererseits bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Leistungen unmittelbar über naoo zu vermarkten.

Iqoniko: Was ist Ihr persönlicher Background und wie kamen Sie auf die Geschäftsidee der heutigen naoo AG?

Herr Wolfensberger: Nach meinem Studium in Wirtschaft und Informatik arbeitete ich für die Accenture. 2000 gründete ich die Swissrisk AG. Heute würde man das Unternehmen als Fintech bezeichnen. Swissrisk wuchs auf 120 Mitarbeiter und nach sieben Jahren verkaufte ich das Unternehmen an eine spanische Unternehmensgruppe. Während dieser Zeit promovierte ich an der Universität Zürich zum Thema Social Media (damals kannte keiner diesen Begriff). Mein Buch „Virtual Communities“ erschien 2002 im Gabler Verlag in Wiesbaden.

2007 wurde ich CEO und Grossaktionär der Peach Property. Ich habe das Unternehmen zum europäischen Immobilienkonzern mit rund 27.000 Wohneinheiten aufgebaut. Knappe 10 Jahre lang hatte das Unternehmen die beste Börsenperformance aller gelisteten Europäischen Immobiliengesellschaften. Das Projekt naoo startete ich 2018 nebenher. 2023 entschloss ich mich komplett auf naoo zu konzentrieren.

Iqoniko: Wie kam es dann zur Gründung von naoo?

Herr Wolfensberger: Ich verfolgte über all die Jahren den rasanten Aufstieg der Social Media und hatte zunehmend den Eindruck, dass etwas fehlt. Ich wollte das Konzept verbessern, indem man die Benutzerinnen und Benutzer Sozialer Netzwerke am Erfolg dieser Plattformen beteiligen würde und die Benutzerinnen auf vielfältige Weise entschädigen, beispielsweise für ihre Daten (meine Schuhgrösse oder Weinpräferenzen). 2018 stellte ich ein Team zusammen, welches innert 5 Jahren die naoo-Plattform an den Standorten in Zürich, Estland, Pakistan, Tel Aviv und Dubai entwickelte und eine einzigartige Social Media App, die es einerseits mit den „Grossen“ aufnehmen kann, aber den Benutzerinnen und Benutzern grundlegend neue Möglichkeiten gibt.

Iqoniko: Was unterscheidet naoo von dem Angebot der Mitbewerber?

Herr Wolfensberger: Bei naoo kann man teilen, kommentieren und liken – allerdings bietet naoo auch eine werthaltige Belohnung für Content und Engagement an. Ein gutes Bild, ein guter Post, die Teilnahme an einer Umfrage – all das wird bei uns vergütet. Mit all diesen Vorteilen wird naoo schrittweise ein weltweites, digitales Ökosystem erreichen.

Iqoniko: Bemerkenswert ist, dass naoo in kürzester Zeit eine deutlich fünfstellige Zahl monatlich aktiver Nutzer vermelden darf. Wer ist der typische User von naoo?

Herr Wolfensberger: Wir haben mit unserem Ansatz den Nerv der neuen Generation von Social Media Nutzern getroffen. Actionsportler, Models, Content Creator und Influencer aus den verschiedensten Themenbereichen bewegen sich auf naoo. Wir werden in den Medien oft auch als „Influencer Talentschmiede“ bezeichnet. Neben Instagram und Tiktok ist naoo die dritte Plattform, auf der der prestigeträchtige Swiss Influencer Award ausgetragen wird.

Iqoniko: Aktuell findet das Rollout auf dem CH-Markt statt und in Kürze soll in Deutschland naoo lanciert werden. Parallel dazu sollen Investoren Wachstumskapital in Höhe von bis zu 15 Millionen EUR beisteuern. Wie möchten Sie die eingeworbenen liquiden Mittel verwenden und welche Impulse sind hierdurch zu erwarten?

Herr Wolfensberger: Das naoo-Rollout in Deutschland steht für uns 2024 auf der Agenda und ist ein erster grosser Schritt zur internationalen Expansion. Der Erfolg in der Schweiz hat gezeigt, dass naoo funktioniert und mit diesem Wissen adressieren wir nun den nächsten Markt. Für das qualitative und quantitative Wachstum von naoo wollen wir Kapital einsammeln. Grosse Budgetblöcke sind für den technologischen Ausbau, Team-Erweiterung, Download-Kampagnen, Marketingmassnahmen und die Investitionen in unser naoo-Punktesystem vorgesehen.

Iqoniko: Was sind die nächsten Meilensteine, die Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen möchten?

Herr Wolfensberger: Im laufenden Jahr 2024 wollen wir nach dem erfolgreichen Launch in der Schweiz die ersten Schritte in Deutschland machen und den Rollout in der Schweiz weiter vorantreiben. 2025 planen wir die ersten Tests in den USA – die für uns aus zweierlei Gründen spannend ist: die Werbeeinnahmen pro Nutzer sind in den USA am höchsten und zweitens ist die Durchdringung mit Loyalitätssystemen in den USA höher als irgendwo sonst auf der Welt. USA gibt naoo Zugang zu über 400 Millionen Menschen. Es sind zudem die Märkte, in denen Meta Systems (Facebook und Instagram) die weltweit höchsten Werbeumsätze pro User erwirtschaftet (USA 300 Dollar pro User/Jahr) und so die profitabelsten Marktsegmente sind.

Iqoniko: Basierend auf den ehrgeizigen Zielen wird über einen Börsengang nachgedacht. Was erhoffen Sie sich von einer Börsennotiz?

Herr Wolfensberger: Das Listing / Börsengang ist fürs zweite Halbjahr 2024 in Deutschland geplant. Durch den Börsengang forcieren wir das Wachstum und erhöhen damit auch die Bekanntheit. Naoo wird einen Block-Buster-Erfolg produzieren können, der alle meine bisherigen Projekte in den Schatten stellt.

Iqoniko: Auf welcher Bewertungsbasis findet die aktuelle Eigenkapitalplatzierung statt und mit welchem Unternehmenswert rechnen Sie zur potenziellen Börsennotiz?

Herr Wolfensberger: Die KPMG-Bewertungsstudie spricht von einem mittleren Wert von rund CHF 261 Millionen oder rund CHF 65.30 pro Aktie. Die Eigenkapitalplatzierung findet bei einem Preis von CHF 15.00 pro Aktie statt und somit rund 75% Discount zum inneren Wert gemäss der Bewertung.

Iqoniko: Nennen Sie uns doch abschliessend bitte 3 gute Gründe, warum ein Investor in die Aktien der naoo AG investieren sollte.

Herr Wolfensberger:

  1. Das naoo-Konzept ist einzigartig und bringt alles mit, um wirtschaftlich erfolgreich zu werden. Die vielen täglichen Downloads beweisen unseren Erfolg.
  2. Der Social Media-Markt ist riesig und wächst weiter. Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass innovative Unternehmen in diesem Umfeld in kurzer Zeit global sehr, sehr gross werden können. Dazu zu gehören, ist der Anspruch von naoo.
  3. Investoren können aktuell zu einem frühen Zeitpunkt in eine Wachstumsstory investieren und wissen dabei, dass die Unternehmensentwicklung von einem engagierten, wachstumserfahrenen und vor allem committeten Team mit höchstem Einsatz vorangetrieben wird.

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